Der Kia Stinger wurde zur finalen Abstimmung von Fahrwerk, Bremsen, Getriebe und Motoren weltweit auf den anspruchsvollsten Straßen und unter extremen klimatischen Bedingungen getestet. Dabei legten die Prototypen des neuen Modells in Europa, dem Nahen Osten, Asien sowie Nord- und Südamerika mehr als 1,1 Millionen Kilometer zurück, entsprechend 27 Weltumrundungen. Die härtesten Belastungstests erfolgten auf dem Nürburgring, an dem der Hyundai-Kia-Konzern seit 2013 ein eigenes Testzentrum betreibt.

Während die Entwicklung der Modelle mit dem 2,0-Liter-Turbobenziner (2.0 T-GDI) und dem 2,2-Liter-Turbodiesel (2.2 CRDi) weitgehend abgeschlossen ist, befindet sich die 272 kW / 370 PS starke Topversion derzeit in der finalen Testphase. Der Stinger 3.3 T-GDI sprintet nun in 4,9 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer, so schnell wie kein Kia-Serienmodell zuvor. Einen Schwerpunkt des Testprogramms bildet die optimale Abstimmung der in Europa serienmäßigen Achtstufen-Automatik auf den jeweiligen Motor.

Je nach Motorisierung legten die einzelnen Prototypen des Stinger bis zu 20.000 Kilometer in der „Grünen Hölle“ zurück, wie die Nordschleife des Nürburgrings oft genannt wird. Neben der Fahrdynamik standen dabei auch die Qualität und Zuverlässigkeit der Fahrzeuge im Fokus. Innerhalb kurzer Zeit werden dabei auf der Rennstrecke 10 000 Kilometer (480 Runden) gefahren, die ein Fahrzeug in etwa so beanspruchen wie 160.000 Kilometer Laufleistung im Alltagsgebrauch. (ampnet/nic)

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