Kia zeigt beim diesjährigen Genfer Automobilsalon als Weltpremiere den Kia Rio GT-Line. Damit erweitert der koreanische Hersteller seine Palette an betont sportlichen Fahrzeugen, die von den jüngsten GT-Line-Versionen des Sportage, Picanto und Sorento bis zu den leistungsstarken GT-Modellen wie Cee’d GT, Optima GT und dem Stinger GT reicht. Der Rio GT Line kommt Ende März in den Handel und kostet inklusive Sieben-Jahres-Garantie ab 19.190 Euro.

Im Außendesign hebt sich die Sportversion deutlich von den anderen Ausführungen des Kia Rio ab. Zu den charakteristischen neuen Elementen gehören Sportstoßfänger – hinten mit Diffusoroptik und Doppelrohrauspuff – und LED-Nebelscheinwerfer, deren „Ice Cube“-Design mit jeweils vier LED-Spots an die GT-Versionen von Cee’d und pro_Cee’d erinnert. Hinzu kommen ein veredelter Kühlergrill, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit speziellem Design sowie Elemente wie die Einfassungen der Nebelscheinwerfer und Rückstrahler, die Seitenschweller, die Außenspiegel und den Dachheckspoiler in Klavierlackschwarz.

Ein eigener Stil prägt auch das Interieur. Für ein sportlich-elegantes Flair sollen unter anderem schwarze Sitzbezüge in einer Kombination aus Ledernachbildung und Stoff mit grauen Ziernähten, ein unten abgeflachtes, beheizbares Sport-Lederlenkrad, eine Zierleiste auf dem Armaturenbrett mit Karboneffekt-Oberfläche, Aluminium-Sportpedale sowie verschiedene Innenraumdetails in dunkler Metalloptik sorgen.

Die Top-Motorisierung, der Leichtbau-Dreizylinder 1.0 T-GDI 120, mobilisiert seine Leistung von 88 kW / 120 PS bei 6000 Umdrehungen pro Minute (U/min). Die zweite Version des Turbobenziners leistet 74 kW / 100 PS bei 4500 U/min. Beide Motoren stellen ihr maximales Drehmoment von 1500 bis 4000 U/min zur Verfügung. Der 1.0 T-GDI 120 GT-Line ist mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet und verbraucht durchschnittlich 4,7 Liter Super pro 100 Kilometer (107 g/km CO2). Die 74-kW-Version hat ein Fünf-Gang-Schaltgetriebe und begnügt sich mit 4,5 Liter pro 100 Kilometer (102 g/km CO2).

Die Serienausstattung des Rio GT-Line umfasst unter anderem ein Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen und Schnittstellen für Android Auto sowie Apple Car-Play, außerdem Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Spracherkennung, Parksensoren hinten, Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Sitzheizung vorn, Geschwindigkeits-Regelanlage, USB-Ladebuchse im Fond, Scheinwerfereinheit mit integriertem Abbiegelicht und LED-Rückleuchten. Für Sicherheit sorgen neben der steifen Fahrgastzelle und sechs Airbags auch ein autonomer Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, ein Spurhalteassistent (Spurverlassens-Warnung) und eine Müdigkeitserkennung.

Der Kia Rio gehört zu den geräumigsten Fahrzeugen seines Segments. Viel Platz bietet auch der 325 Liter große Gepäckraum, dessen Volumen bei umgeklappter Rücksitzlehne auf bis zu 1103 Liter wächst. Zum Transport höherer Gegenstände kann der obere Gepäckraumboden entfernt werden. Liegt er an seinem Platz, lassen sich unter ihm Dinge deponieren, die nicht offen sichtbar im Gepäckabteil liegen sollen. (ampnet/Sm)

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