Der neue VW Passat VariantGroßer Bahnhof im Volkswagens-Design-Center in Potsdam. Dort rollte der neue Passat als Limousine und Variant zur Weltpremiere vor. Der Vorstandvorsitzende, Prof. Martin Winterkorn, kündigte die Auslieferung erster Modelle noch für dieses Jahr an. Die Grundpreise liegen auf dem Niveau des Vorgängers, obwohl der neue fast alles besser kann. Die Devise lautet: Mehr Platz im Innenraum, aber bis zu 85 Kilo leichter als der Vorgänger, dazu bis zu 20 Prozent sparsamer, agiler und zugleich komfortabler.

Winterkorn nannte erste Zahlen. So kostet der Basis-Passat 1.4 TSI mit 92 kW / 125 PS 25.875 Euro. Für den vergleichbaren Variant werden 26.950 Euro aufgerufen. Für den VW-Chef ist das neue Modell ein Premiumauto ohne Premiumkosten, bei dem es mehr Passat denn je fürs gleiche Geld gibt. Er umreißt das Ziel klar: „Der Passat ist das erfolgreichste Mittelklasseauto der Welt. So soll es bleiben.“

Im Design schreibt der Neuling die klassische Linie in entscheidenden Schritten fort. Die niedrigere Karosserie verleiht dem Wagen in Verbindung mit dem längerem Radstand und den größeren Rädern dynamischere Proportionen.

Die Motorenpalette schließt auch einen neu entwickelten Zweiliter-Vierzylinder-Bi-Turbo-Dieseldirekteinspritzer (TDI) mit 176 kW / 240 PS und einem Normverbrauch von kaum mehr als fünf Litern Diesel auf 100 Kilometer ein. Als Hybridmodell wird der Passat mit einem 115 kW / 156 PS starken Benzindirekteinspritzer mit Turboaufladung (1.4 TSI) und einem Elektromotor mit 80 kW / 109 PS bestückt sein. Sie bieten zusammen eine Systemleistung von 155 kW / 211 PS, schaffen bis zu 50 Kilometer rein elektrische Fahrt und eine Gesamtreichweite von insgesamt mehr als 1000 Kilometer.

Als Weltpremieren präsentierte Volkswagens-Entwicklungsvorstand Dr. Heinz-Jakob Neußer Technologien wie „Trailer Assist“, die Rückfahrautomatik fürs Fahren mit Anhänger, die den Passat selbsttätig in jede Lücke und Einfahrt lenkt sowie den Emergency Assist, der im Notfall das Fahrzeug sogar bis zum Stillstand übernimmt, wenn der Fahrer dazu nicht mehr in der Lage sein sollte. Optional erhältlich sind unter anderem auch neu entwickelte Voll-LED-Scheinwerfer in Reflektortechnologie mit automatischem Dauerfernlicht für optimale Lichtausbeute auch bei Gegenverkehr.

Ein Novum bei Volkswagen sind das komplett digitale Kombiinstrument und ein Head-up-Display. Mit dem modularen Infotainmentbaukasten (MIB) der Generation II liefert der neue Passat zudem seinen Beitrag zur vernetzten Welt. Die Einbindung von Smartphones und W-LAN gehört da ebenso dazu wie Apps, um via Tablet Filme zu sehen oder die Navigation zu steuern. (ampnet/tw)

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