Seinen Namen verdankt der bayerische Mittelmotor-Sportwagen dem Le-Mans-Rennprototyp Audi R8. Er wird seit 2006 in Neckarsulm bei der quattro GmbH produziert. Die erste Studie eines Le Mans quattro datiert gar aus dem Jahr 2003.

Der Motorsportdienstleister und Eventveranstalter racing one im rheinland-pfälzischen Andernach hat einem Audi R8 V10 – von Hause aus sicherlich nicht untermotorisiert – durch dezente Änderungen der Hardware sowie durch konsequente Anpassung des Motormappings zu ca. 610 zur freien Verfügung stehenden Pferdestärken verholfen. Den Part der Kommunikation mit der Außenwelt übernimmt eine aus Titan gefertigte, selbstverständlich klappengesteuerte Auspuffanlage von Akrapovic.

Das Fahrwerk ist mit 2-Wege-MDS-Dämpfern von Bilstein Motorsport ausgestattet. Bei den Bremsen hingegen packen Beläge von Performance Friction Brakes ordentlich zu, während die hauseigene Bremsbelüftung eine gelungene „Anleihe“ aus dem Rennstreckeneinsatz ist. Schalensitze mit 6-Punkt-Gurten, Versteifungen im Innenraum und ein Feuerlöscher sind in dem Über-Audi selbstverständlich. Die Beklebung des racing one Audi R8 V10 erfolgte bei Cam Shaft Kempen und besohlt ist der grüne Porsche-Killer mit semi-Slicks. Die Umbaukosten belaufen sich auf 26.000 Euro.

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