Die Ergebnisse des gestrigen E10-Gipfels werden vom Auto Club Europa (ACE) scharf kritisiert: Das gestrige Spitzengespräch habe für den Verbraucher bis auf mehr Papier in Form von Informationsbroschüren keine Fortschritte gebracht. Weder zu Fragen der Preisdifferenz noch zu Fragen der tatsächlichen Umweltvorteile sei Stellung genommen worden, beklagt Matthias Knobloch, Leiter Verkehrspolitik des ACE.

Die Einführung von E10 sei lange geplant gewesen. Sehr viele Fragen, die die Verbraucher jetzt verunsichern, hätten im Vorfeld geklärt werden können. Auch die nun verabredete „Kommunikationsoffensive“ hätte von Anfang an dazu gehören müssen, teilte der Club mit.

Unverantwortlich ist aus Sicht des ACE, dass der Verbraucher nach wie vor mit seinen Problemen allein gelassen wird. Ein Abschieben der Verantwortung zeuge von Konzeptlosigkeit, zumal die Regierung auch einen eigenen Beitrag – zum Beispiel in Form einer Steuerermäßigung für den erhöhten Bio-Anteil – vermissen ließe, sagte Knobloch. (ampnet/jri)

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