Opel präsentiert den Astra Sports Tourer. Die Kombivariante des kompakten Rüsselsheimer soll in die Fußstapfen der fünftürigen Limousine treten, die innerhalb von sechs Monaten über 160 000 Mal bestellt worden ist. In Deutschland macht der Kombi bis zu 50 Prozent des Astra-Verkaufsvolumens aus. Die Weltpremiere des Astra Sports Tourer steht auf dem Pariser Autosalon (2. bis 24. Oktober 2010) an, bevor der Newcomer ab November in den Markt startet.

Der Astra Sports Tourer verfügt über ein großzügiges und flexibles Raumheck. Dank der effizienten Kofferraumgestaltung und Funktionsdetails eröffnet das von 500 Liter auf 1550 Liter vergrößerbare Ladeabteil noch mehr Nutzungsmöglichkeiten.

Der Astra Sports Tourer fährt mit dem adaptiven mechatronischen Flex-Ride-Fahrwerk, dem adaptiven Fahrlicht AFL+, den mit dem Gütesiegel der Aktion gesunder Rücken e.V. ausgezeichneten AGR Premium-Sitz und der Frontkamera mit Verkehrsschild- und Spurassistent vor. Darüber hinaus entwickeln die Opel-Ingenieure derzeit die nächste Generation des integrierten Flex-Fix-Fahrradträgersystems, das im kommenden Jahr für den Sports Tourer erhältlich sein wird.

Mit dem Rücksitzsystem Flex-Fold lassen sich die im Verhältnis 60/40 geteilten Lehnen im Fond einzeln von der Ladeöffnung aus umlegen. Der Druck auf eine der Tasten an den Kofferraumflanken löst elektrisch die Halterungen und die Lehnen klappen vor. Der Astra Sports Tourer weist dieses Komfortmerkmal als erster Kompaktkombi auf. Mit umgeklappten Fondlehnen wächst die Laderaumlänge auf 1835 Millimeter, ein Plus von 28 Millimetern gegenüber dem aktuellen Astra Caravan.

Im Innenraum trifft der Fahrer auf flügelförmig umlaufende Armaturenträger und die fließenden Formen des Cockpits. Im Innenraum haben die Ingenieure 25 Liter zusätzlichen Stauraum im Innenraum geschaffen. Für maximalen Fahrkomfort nicht nur auf langen Strecken können Kunden die ergonomischen Vordersitze ordern, die als einzige in diesem Segment von den unabhängigen Experten der Aktion Gesunder Rücken (AGR) zertifiziert wurden.

Das Außendesign wird durch das verjüngende Profil in Kombination mit der prominent in den Flanken verlaufenden Opel-typischen Sichelform geprägt. Eine muskulöse Schulterlinie mündet in die auffälligen, dreidimensional ausgeformten Rücklicht-Einheiten.

Der Sports Tourer verfügt über die gleiche Standfläche wie sein fünftüriger Bruder mit einem Radstand von 2685 Millimetern und Spurweiten von 1544 Millimetern vorn beziehungsweise 1558 Millimetern hinten.

Das Fahrverhalten lässt sich durch das adaptive mechatronische Flex-Ride-Sicherheitsfahrwerk noch verbessern. Das System passt die Dämpfercharakteristik permanent an Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrstil an.

Da der Astra Sports Tourer als Zugfahrzeug prädestiniert ist, bietet Opel auch das Anhänger-Stabilitätssystem Trailer Stability Assist (TSA) an, das ein Aufschwingen sowie Pendelbewegungen des Gespanns zuverlässig unterbindet.

Die Antriebspalette für den Astra Sports Tourer besteht aus acht Benzin- und Dieselmotoren in einer Leistungsbandbreite von 70 kW/95 PS bis 132 kW/180 PS. Neu hinzugekommen ist der 1,4-Liter-Turbobenziner mit 88 kW/120 PS und serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe. Die Version mit 103 kW/140 PS des 1,4-Liter-Turbos ist nun auch mit Sechsstufen-Automatik erhältlich.

Der 2.0 CDTI mit 118 kW/160 PS und serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe markiert die Spitze bei den Dieselmotoren. Er kombiniert maximale Leistung und ein Drehmoment bis 380 Nm (mit Overboost-Funktion) mit einem Verbrauch von nur 5,1 Liter und 134 g/km CO2. Ein automatisches Sechsganggetriebe ist auf Wunsch erhältlich.

Für einen noch geringeren Spritverbrauch sind alle Varianten mit manuellem Getriebe nun mit einer Schaltempfehlung ausgestattet. Die Start/Stopp-Technologie wird in Kürze im Astra Sports Tourer und für die gesamte Astra-Modellpalette eingeführt. Als erstes wird die neue Ecoflex-Variante mit dem 1.3 CDTI und 70 kW/95 PS über das System verfügen. (ampnet/nic)

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