Ford wird die Weltpremiere des neuen Mondeo auf dem diesjährigen Internationalen Automobilsalon von Moskau (MIAS, 25. August bis 5. September) feiern. Das Topmodell der europäischen Pkw-Produktreihe von Ford kommt in Deutschland im Spätherbst auf den Markt und ist in den zwei Karosserievarianten Fließheck und Turnier erhältlich. Zu den Neuerungen zählen neben einem frischen Karosserie-Design und einem aufgewerteten Interieur auch eine Vielzahl von fortschrittlichen Fahrerassistenz-, Sicherheits- und Komfortsystemen.

Zu den Kernelementen des neuen Designs zählt die Frontpartie bei der der untere Kühlergrill mit der charakteristischen Trapezform nochmals kraftvoller ausgeführt, die elegante Luftöffnung oberhalb des Stoßfängers feiner gestaltet und das Profil der Motorhaube stärker betont wurde. Die modifizierte Frontschürze zeichnet sich fortan durch LED-Tagfahrlichter aus (serienmäßig auf Titanium und Titanium S). Die gleiche Technologie kommt auch für die stimmig modifizierten Rücklichter zum Einsatz, deren Design von der entsprechend angepassten Kofferraumlinie abgerundet wird.

Beim Interieur fällt in erster Linie die neue Mittelkonsole mit ihren fließenden Formen ins Auge, auch die Tür-Innenverkleidungen wurden neu gestaltet und erhielten integrierte, bündig abschließende Türöffner. Für Atmosphäre bei Nacht sorgt die dezente, in die modifizierte Dachkonsole integrierte Ambiente-Beleuchtung mit LED-Technologie.

Zeitgleich mit dem neuen Mondeo führt Ford auch eine zweite, nochmals leistungsstärkere Variante des hocheffizienten Eco-Boost -Benzinmotors mit Turboaufladung ein. Der ebenfalls 2,0 Liter große Vierzylinder leistet 176 kW / 240 PS. Er steht als Alternative zum bereits aus dem neuen S-MAX und Galaxy bekannten Eco-Boost-Aggregat mit 149 kW / 203 PS zur Wahl.

Ihr Debüt im Mondeo feiert auch die umfassend weiterentwickelte neue Topversion der Duratorq-TDCi-Motorenfamilie: Der 2,2 Liter große und mit 147 kW / 200 PS bislang stärkste TDCi-Vierzylinder von Ford rundet das Angebot an ebenso durchzugsstarken wie abgas- und verbrauchsarmen Common-Rail-Turbodieseln nach oben hin ab. Er wird ergänzt von erst im Frühjahr 2010 vorgestellten 2,0-Liter-TDCi-Aggregaten, die in drei Varianten mit 85 kW / 115 PS, 103 kW / 140 PS und 120 kW / 163 PS zur Verfügung stehen.

Außerdem kommen im Mondeo Econetic-Technologien zum Einsatz. Hierzu zählen beispielsweise das Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine SRC (Smart Regenerative Charging), das Fahrer-Informationssystem Eco-Mode und – eine weitere Premiere im neuen Mondeo – der variable Kühlerlufteinlass (Active Grill Shutter System). Dieses elektronisch geregelte Feature kann den Kühlergrill komplett verschließen und dadurch den Luftfluss durch den Motorraum und die Kühler kontrollieren. Auf diese Weise wird der Luftwiderstand während der Fahrt verringert und die Aufwärmphase des Motors nach dem Kaltstart verkürzt.

Das Ford PowerShift-Automatikgetriebe mit sechs Gängen und Doppelkupplungs-Technologie gehört für die Eco-Boost-Benziner zur Serienausstattung. Für die 2,0 Liter großen Duratorq TDCi-Motoren mit 103 kW / 140 PS und 120 kW / 163 PS ist Getriebe optional erhältlich.

Der Fahrspurassistent mit Spurhalte-Warnung (Lane Departure Warning), Müdigkeitswarner (Driver Alert) und das automatische Fernlicht (Auto High Beam) kommen erstmals in einem Serienmodell von Ford zum Einsatz. Andere Features wie der „Tote-Winkel-Assistent“ BLIS (Blind Spot Information System), der Geschwindigkeitsbegrenzer (Speed Limiter), die elektrische Tür-Kindersicherung für die hinteren Türen (Rear Door Power Child Locks) und die Rückfahrkamera gaben bereits in der aktuellen Generation des S-MAX und des Galaxy ihr Debüt und sind jetzt auch für die Mondeo-Baureihe erhältlich. Modernste LED-Technologie kommt, wie beschrieben, für das neue Tagfahrlicht und die modifizierten Rückleuchten zum Einsatz. (ampnet/nic)

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