Opel zeigt auf der 65. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (12. bis 22. September 2013) die Weltpremiere des neuen Insignia. Das Topmodell wird nach 2008 jetzt ein selbstbewussteres Design erhalten. Die neue Generation des Insignia wird als Viertürer (ab 24 325 Euro),als Fünftürer (ab 24 715 Euro), als Sports Tourer (ab 26 305 Euro) und erstmals auch als Country Tourer (Preise werden bei der IAA bekannte gegeben) angeboten.

Das Rüsselsheimer Flaggschiff folgt komplett der neuen Design-Philosophie. Hierzu gehört an der Front der tiefer sitzende Kühlergrill. Die breite Chromspange, die in ihrer Mitte das Opel-Logo trägt, läuft zu den Seiten in nach oben gebogenen Winglets aus, die den Blick zu den neu gestalteten Scheinwerfern lenken. Die sind je nach Ausstattungsversion mit Bi-Xenon-Lampen inklusive Sicherheitslichtsystem AFL+ erhältlich. Die getönten Scheinwerfergläser mit ihren Chromeinfassungen wirken hochwertig. In den höheren Ausstattungsvarianten gibt es Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht in Form eines Flügelmotivs. Auch die untere Frontpartie wird mit von innen nach außen sich verbreiternden Einsätzen für die Nebelscheinwerfer optisch verbreitert.

In der Seitenansicht sind die Unterschiede zwischen Fließheck und Stufenheck deutlich erkennbar. Die Dachlinie läuft beim Fünftürer im Übergang zum angedeuteten Heckspoiler aus und vermittelt so eine klassische Coupé-Silhouette. Beim Viertürer endet sie vor dem Spoiler und schafft so ein kurzes Heck, das den Kofferraum erkennen lässt.

Generell wirkt das Heck breiter und so viel tiefer, dass der Unterboden den Blicken der nachfolgenden Autofahrer verborgen bleibt. Zudem steht der Insignia so nun satter auf der Straße, was durch die niedriger positionierte Chromspange mit Opel-Markenemblem, die sich bei Fließ- und Stufenheck bis weit in die zweigeteilten Rückleuchten zieht, unterstützt wird. Um eine ausgeprägte Flügelgrafik zu erzeugen, wurden die Rück- und Bremsleuchten bei allen Karosserie-Varianten fließend gestaltet und verfügen durchgängig über effiziente LEDs.

Der neue Opel Insignia verfügt über eine Vielzahl an Technologie-, Sicherheits- und Komfort-Highlights. Radar- und kamerabasierte Assistenzsysteme vom adaptiven Geschwindigkeitsregler über Toter-Winkel-Warner bis zum Kollisionswarner sind im Angebot. Ebenso der schlüssellosen Zugang zum Auto namens „Open & Start“ und anderes wie den Premium-Sitze mit AGR-Gütesiegel.

Für den Antrieb stehen drei Benziner, ein Dieselaggregat in fünf Leistungsstufen und eine Autogasvariante zur Verfügung. Die beiden Turbobenziner und der 99 Gramm-Turbodiesel der neuesten Generation kommen im Insignia erstmals zum Einsatz. Der Zweiliter-Diesel erreicht hier die Effizienzklasse A+ auf. In beiden Leistungsstufen (88 kW / 120 PS und 103 kW / 140 PS benötigen Vier- und Fünftürer mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Start-Stop-Technologie im kombinierten Zyklus 3,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer (Sports Tourer: 3,9 l/100 km).

Top-Selbstzünder ist der 143 kW / 195 PS starke 2.0 Biturbo CDTI: Dieser Hochleistungs-Diesel mit sequenzieller, zweistufiger Turboaufladung erreicht ein Drehmoment von 400 Newtonmetern. Die beiden Turbo-Direkteinspritzer-Benziner sind neu in der Motorenpalette. Der 2.0 SIDI Turbo mit 184 kW / 250 PS und 400 Newtonmetern (Nm) maximalem Drehmoment sowie der 1.6 SIDI Turbo der neuesten Motorengeneration mit 125 kW/170 PS und 260 Nm, die sich per Overboost kurzzeitig auf bis zu 280 Nm steigern lassen (SIDI = Spark Ignition Direct Injection). Beide Triebwerke können mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe und Start-Stop-System oder mit einer neuen, Sechs-Stufen-Automatik kombiniert werden. Der Zwei-Liter-SIDI-Turbo ist auch mit Allradantrieb erhältlich.

Als Alternative steht der 103 kW / 140 PS starke Opel Insignia 1.4 LPG mit einem maximalen Drehmoment von 200 Nm bereit. Er erfüllt die Euro 6-Abgasnorm. Sein kombinierter Kraftstoffverbrauch liegt bei 7,6 Liter pro 100 Kilometer (Sports Tourer: 7,9 l/100 km).

Für den Insignia bringt OPeel jetzt eine komplett neue Infotainment-Generation. Sie integriert viele Smartphone-Funktionen ins Auto und lässt sich einfach und intuitiv via Touchpad von der Mittelkonsole aus bedienen. Für die Bedienung des Infotainmentsystems gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Eingabe durch Benutzung der Knöpfe, über den Touchscreen, über das Touchpad, das günstig im Griffbereich der rechten abgelegten Hand angebracht ist, über die Knöpfe am Lenkrad oder per Spracheingabe. Insgesamt wurde das Cockpit übersichtlicher. Die Anzahl der Bedienelemente hat sich eindeutig verringert. Dadurch wirken die Armaturen aufgeräumter.

Opel hat seinem Flaggschiff eine sehr eindrucksvolle Frischzellenkur verabreicht, die seine Position im Oberklassesegment festigen dürfte. (ampnet/nic)

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