Schlechte Sichtverhältnisse durch Nebel, Nieselregen oder tief stehende Sonne, Rutschpartien auf nassem Laub und plötzlich auftauchende Reifglätte – im Herbst lauern vielfältige Gefahren auf Autofahrer. Besondere Vorsicht ist nicht nur beim Fahren angebracht, sondern auch bei der Ausrüstung des Autos. Dazu hat ATU einige Tipps zusammengefasst.

Bei Nebel sollte man sofort den Fuß vom Gaspedal nehmen und den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug vergrößern. Wenn die Sichtweite nur 100 Meter beträgt, darf man nicht schneller als 80 km/h fahren, bei 50 Metern höchstens 50 km/h. Als Orientierungshilfen dienen die Leitpfosten, die stets im Abstand von 50 Metern gesetzt sind.

Wer schon bei den ersten Nebelfeldern sowie bei Dämmerung das Abblendlicht einschaltet, sieht besser und wird vor allem besser gesehen. Zur Prüfung der Leuchtkraft und der Scheinwerfereinstellungen ist ein Licht-Test empfehlenswert.

Bei Sichtbehinderungen durch Nebel, starken Regen oder Schneefall können zusätzlich die Nebelscheinwerfer aktiviert werden. Die grellrote Nebelschlussleuchte ist jedoch nur bei Sichtverhältnissen unter 50 Metern zulässig und die Höchstgeschwindigkeit beträgt dann auch 50 km/h.

Für optimale Durchsicht bei Schmuddelwetter sorgen einwandfrei funktionierende Scheibenwischer. Sollten diese Risse haben oder Schlieren ziehen, ist ein Austausch angebracht. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Windschutzscheibe von innen zu reinigen, um störende Lichtreflexionen zu vermeiden.

Rechtzeitig im Oktober sollten Autofahrer auf Winterreifen umsatteln. Schon bei Temperaturen unter sieben Grad haben diese eine bessere Haftung als Sommerreifen. Bei Glatteis oder Schnee auf der Fahrbahn sind Winter- oder Ganzjahresreifen ohnehin Pflicht in Deutschland. (ampnet/nic)

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