Opel Adam. (Foto: Opel)
Opel Adam. (Foto: Opel)
Seit einiger Zeit bemüht sich Opel, das angekratzte Image wieder aufzupolieren. Mit Kampagnen wie „Umparken im Kopf“ und „Bei Opel geht es jetzt nur noch bergauf“ soll die neue Markenqualität dem Käufer vermittelt werden. Die aktuelle Rückruf-Aktion dürfte die Marketing-Abteilung in Rüsselsheim daher nicht besonders erfreuen.

Denn Opel ruft derzeit rund 8.000 Adam und Corsa in die Werkstatt. Bei den seit Mai dieses Jahres ausgelieferten Fahrzeugen ist ein Teil des Lenkungssystems eingebaut, das nicht den Spezifikationen entspricht. Um jedes Risiko zu vermeiden, sollten diese Autos erst nach einer Überprüfung wieder gefahren werden, teilte Opel mit.

Aufgefallen ist der Mangel bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle. Unfälle in diesem Zusammenhang sind laut Opel nicht bekannt. Die Halter der Fahrzeuge werden angeschrieben, können sich aber ab heute auch über die Internetseite www.opel.de informieren, ob sie betroffen sind.

Äußerst positiv ist der offene Umgang von Opel mit den Problemen zu bewerten. Denn auch das zeugt von einem neuen Qualitätsdenken, das nicht im Verkaufsraum des Händlers endet. Und so bleibt zu hoffen, dass die Rückruf-Aktion dem neuen Erfolg der Marke aus Rüsselsheim keinen Abbruch tut.

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