Als eines von fünf neuen SUV in den kommenden drei Jahren hat Ford den tiefgreifend überarbeiteten Kuga vorgestellt. Das SUV ist in Deutschland voraussichtlich ab Juni bestellbar, die Markteinführung ist für Anfang 2017 geplant.

Ein neuer 1,5-Liter-TDCi-Dieselmotor mit 88 kW / 120 PS wird in der Frontantriebsversion mit 4,4 Litern Normverbrauch auf 100 km der sparsamste Kuga sein. Er ersetzt das bisherige 2,0-Liter-Triebwerk gleicher Leistung. Mit dem automatisch zuschaltenden Allradantrieb für eine verbesserte Traktion im Gelände oder auf rutschiger Fahrbahn soll der Verbrauch nur unwesentlich höher liegen.

Die Weiterentwicklung eines der beliebtesten SUV-Fahrzeuge Europas beinhaltet auch Sync 3, die auf Wunsch verfügbare nächste Generation des sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystem von Ford. Das System wird auf dem Kongress in Barcelona erstmals vorgestellt.

Der 2,0-Liter-TDCi-Diesel mit 110 kW/150 PS ist verfügbar für Modelle mit Frontantrieb oder intelligentem Allradantrieb (AWD). Für die Allrad-Version nennt Ford einen Normverbrauch von 5,2 l/100 km, entsprechend 135 g CO2 pro km. Dieser Motor ist auch mit einer Leistung von 132 kW / 180 PS erhältlich.

Zur Auswahl steht außerdem der 1,5-Liter-Ecoboost-Benzinmotor – mit 88 kW / 120 PS, 110 kW / 150 PS oder mit 134 kW /182 PS. Der Verbrauch beträgt für die beiden Versionen mit 88 kW und mit 110 kW 6,2 l/100 km bei CO2-Emissionen von 143 g/km. Für die Variante mit 134 kW / 182 PS liegt der Kraftstoffverbrauch bei 7,4 l/100 km, was CO2-Emissionen von 171 g/km entspricht.

Mit dynamischem Äußeren will Ford seine SUV-Modellfamilie, zu der auch bald der Edge zählen wird, im europäischen Markt tiefer verankern. Beim Kuga sind der große, trapezförmige Kühlergrill sowie ein kleiner unterer Kühlergrill, der von schlanken, neu gestalteten Scheinwerfern, dem LED-Tagfahrlicht (optional für die Ausstattungslinie Trend) und Nebelscheinwerfern flankiert wird, die Hingucker.

Die neu gestaltete Motorhaube des Fahrzeugs erfüllt nicht nur Design-Ansprüche, sondern verbessert auch den Fußgängerschutz. Motorhaube und die Heckklappe wurden so konzipiert, dass der Aufwand für den Austausch minimiert wird. Am Heck sorgen neue Rückleuchten ebenfalls für eine markante Optik. Hinzu kommt ein breit gefächertes Angebot an attraktiven 17-, 18- und 19-Zoll-Leichtmetallrädern. Als praktisches Extra ist für den Kuga auch eine elektrisch versenkbare Anhängerkupplung lieferbar.

Ford hat auch beim Kuga das Armaturenbrett aufgeräumt. Die Bedienung der Klimaanlage und weiterer Fahrzeugfunktionen gestaltet sich dank der reduzierten Anzahl an Schaltern und Knöpfen nun intuitiver. Neue Komfortfunktionen machen den Kuga benutzerfreundlicher. Dazu zählt die elektrische Feststellbremse. Eine Hilfe im Alltag stellt die sensorgesteuerte Heckklappe dar.

Erstmals sind für den Kuga auf Wunsch multifunktionale Xenon-Scheinwerfer verfügbar. Sie passen sich automatisch der Fahrsituation und dem Straßenverlauf an und wählen aus sieben Lichteinstellungen das optimale Leuchtmuster aus. Berücksichtigt werden dabei unter anderem die Fahrzeuggeschwindigkeit, der Lenkwinkel und der Abstand zu einem Objekt.

Beim intelligenten Allradantrieb wird das das Motormoment an jedem Rad für bestmögliches Handling und optimaler Traktion auf rutschiger Fahrbahn eingestellt. Dafür überwachen Sensoren die Haftung der Räder alle 20 Millisekunden und passen den Kraftfluss zu den Rädern ebenso rasch der jeweiligen Situation an. Der Kurvenassistent mildert die Gefahren bei schnell gefahrenen Kurven während diue Torque Vectoring Control das Einlenken erleichtert und die Stabilität in Kurven verbessert.

Der Einparkassistent steuert das Auto in erkannten Längs- und Querparklücken. Der Ausparkassistent überwacht beim Rückwärtsausparken aus Querparklücken mit Radarsensoren einen Bereich von etwa 40 Metern links und rechts des Fahrzeugs. Für mehr Sicherheit im Stadtverkehr sorgt auch die weiterentwickelte Version des Active City Stop. Das System kann Kollisionen bei niedrigen Geschwindigkeiten vermeiden oder zumindest die Schwere von Auffahrunfällen zu vermindern. Der operative Einsatzbereich wurde von 30 km/h auf 50 km/h erhöht.

Die Sync-Technologie ermöglicht weltweit bereits 15 Millionen Autofahrern den sprachgesteuerten Zugriff auf wichtige Fahrzeugfunktionen. Die neue, dritte Generation wurde auf Basis von Umfragen und Marktforschungs-Ergebnissen entwickelt. Zu den Vorteilen zählt die einfache Bedienbarkeit, angefangen bei der Navigation über das Audiosystem bis hin zur Telefonie. Das System wird ab Sommer europaweit zunächst für die Ford-Baureihen Mondeo, S-Max und Galaxy angeboten werden sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch für den Kuga und den Edge. (ampnet/Sm)

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